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Stress und Vermeidung seiner negativen Auswirkungen

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Stress und Vermeidung seiner negativen Auswirkungen

„Stress ist wie Handschellen, die man ums Herz trägt.“  Zitat von Helmut Qualtinger, östr. Schriftsteller 1928 – 1986

Was ist Stress ?

Stress ist eine physische oder psychische Reaktion des Körpers auf äußere Reize, die zu einer Anpassung des Organismus an geänderte Anforderungen führt. Dies ist die Flexibilität des menschlichen Organismus, die den Menschen über die Evolution hin hat überleben lassen.

Das Empfinden von Stress wird von Menschen unterschiedlich wahrgenommen. Je nach Belastbarkeit kann es zu Aggression oder Depression führen. Man unterscheidet zwischen positivem Stress (Eustress) und negativem Stress (Disstress). Eustress bezeichet man die Situation dann, wenn die Anforderung als Herausforderung gesehen wird, der man sich gerne stellt. Zu Disstress wird eine Situation dann, wenn man der Ansicht ist, sie nicht meistern zu können, und ihr hilflos gegenüber steht.  Meist wird mit Stress der Disstress gemeint.

Im Körper laufen in Stresssitutuationen viele chemische Reaktionen ab. Die Ausschüttung an des Hormons Adrenalin durch Stress kann eine positive Erfahrung sein. Es kann aber auch zu übermäßiger Aggression führen und negative Auswirkungen haben. Diese Simpel fokussiert sich auf das vermeiden von negativem Stress. Negativer Stress schwächt den Menschen und kann ihn in eine Spirale des Pessimismus ziehen.

Warum ist es wichtig, negativen Stress zu vermeiden ? Dazu muss man verstehen, was Stress im Körper bewirken kann.

Zu den kurzfristigen Reaktionen gehören folgende :

  • emotional: Gereiztheit, Agression, Versagensgefühle
  • körperlich: Zittern, Zähneknirschen, Kopfschmerzen
  • vegetativ: Schwitzen, Herzklopfen, Übelkeit
  • kognitiv: Konzentrationsmangel, Gedankenspiralen, Verzetteln in Tätigkeiten

Zu den langfristigen Reaktionen gehören:

  • emotional: Aggression, Depression, Angst
  • körperlich: Verspanntheit, Ermüdungserscheinungen, Zucken
  • vegetativ: Migräne, Magenprobleme, Schwindel
  • kognitiv:  Tagträume, Leistungsstörungen

Dies ist nur ein Ausschnitt von Dingen, die stressbedingt aufkommen können.

Viele Menschen erkennen die ersten Anzeichen von Stress nicht, da sie wie alltäglich erscheinen. Diese Erkenntniss ist aber notwendig um etwas gegen Stress zu tun.

Wenn das erste Mal ein Selbstzweifel aufkommt, kann man überprüfen, ob körperliche Reaktionen aufkommen. Übermäßiger Zigarettenkonsum, erhöhte Transpiration, Angstgefühle sind Beispiele dafür.

Bevor das Faß nun überläuft und in Aggression oder Depression umschlägt, bieten sich verschiedene Stressbewältigungsstrategien an.

Zeitnehmen

Nehmen Sie sich einige Momente Zeit. Gehen Sie eine Runde nach draussen und spazieren Sie etwas. Denken Sie über das Problem nach, oder lassen Sie sich einfach mental fallen.

Nehmen Sie sich Zeit umnachhaltig an dem Problem zu arbeiten, suchen Sie selbst nach einer Lösung. Sollte sich sofort die Angst einstellen, so schalten Sie alles um sich aus, und konzentrieren sich auf eine Sache. Lassen Sie Ihren Gedanken keine Möglichkeit auszubrechen und fokussieren Sie sich.

Reden

Reden Sie mit Kollegen über die Situation, die Ihnen das unangenehme Gefühl bereitet. Wenn Sie die Möglichkeit haben, suchen Sie sich eine Person des Vertrauens, die Sie um Rat fragen.

Positive Gedanken pflegen.

Wenn Sie mit Menschen reden, meiden Sie Menschen, die negative Strahlen aussenden. Pessimisten sind ein Biotop für Stress. Übertriebener Optimismus ist sicherlich auf Dauer nicht sinnhaft, aber in Situationen, die mit Stress gefüllt sind, hilft der Optimist mit seiner positiven Ausstrahlung, die negativen Gedanken und Ängste zu überwinden und die Spirale der Angst zu durchbrechen. Wohingegen ein Pessimist die Spirale schneller drehen lässt.

Entspannung

Suchen Sie bewusst die Ruhe. Sehen Sie in sich hinein und verbannen die Umwelt aus Ihren Gedanken. Sammeln Sie so neue Kraft, tanken sie Ihre Batterie auf. Yoga ist eine Art des Auftankens, die Ihnen helfen kann, neue Energien zu finden.

Abreagieren

Oft hilft körperliche Betätigung um Aggressionen und Ängste loszuwerden. Machen Sie Sport, wenn Sie merken, dass Entspannung und Ruhe anders nicht eintreten. Da das Stresshormon Adrenalin ausgeschüttet ist, welches zu kurzfristigen Stressreakationen führt, jedoch nicht von alleine schnell abgebaut werden kann, hilft der Sport, den Körper wieder auf die normale Anspannung zu bringen. Sollte der Stress über längere Zeit vorherrschen und  nicht abgebaut werden können, so kann sich ein langfristiges Stresssymptom abzeichnen. Daher ist der schnelle Abbau von negativem Stress durch Sport wichtig.

Prävention

Achten Sie zukünftig auf Muster, die auf Stress hindeuten. So wie sie zu Beginn des Simpels erkannt haben, wie Stress zu erkennen ist, so können sie einen kleinen Schritt früher einsteigen und sich bewusst machen, wie sie Stress vermeiden, und in ihrer Umgebung Dinge vermeiden, die Stress auslösen können.

Kontrollierbarer Stress ist kann als Training gelten. Wann immer man Stress ausgesetzt ist, lernt man.

  • Die Stresstoleranz steigt
  • Das Selbstbewusstsein wird durch das Meistern der Situation gestärkt
  • Die Stresserfahrung steigt
  • Die Bereitschaft für schwerere Situationen verbessert sich.

Lassen Sie sich ruhig mit kleinen Stresssituationen konfrontieren. Stellen Sie sich der Herausforderung. Je mehr sie davon erleben, desto erfahrener und gelassener werden Sie.

Empfehlungen

Gelassen und sicher im Stress von Gerd Kaluza, Springer Verlag

Yoga gegen Stress. Hilfe bei Anspannung, Hektik, Nervosität. Von Swami Shivapremananda, Rowohlt Verlag

12 Schlüssel zur Gelassenheit. So stoppen Sie den Stress, Sabine Asgodom, Kösel Verlag

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