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Bertram Geck

Digitalisierung, Kommunikation & Leadership

Jobwechsel und jetzt ?

„Wie bei einem Theaterstück kommt es im Leben nicht darauf an, wie lange es dauert, sondern wie gut es gespielt wird“

Seneca – Philosoph 1-65

Eigentlich hat das Zizat von Seneca nicht viel mit Jobwechsel zu tun,aber es charakterisiert meine Einstellung zum Job so gut, daß es auch bei meinem Jobwechsel passt. Ein Job soll für mich keine Pflicht-Tätigkeit sondern eine Berufung darstellen. Und bei einem Job-Wechsel freue ich mich nicht, zu gehen, sondern ich freue mich auf zukünftige Begegnungen mit den alten Kollegen und auf ein Kennenlernen der neuen Kollegen.

Aufbruch

Ich bin jetzt im Aufbruch. Vor wenige Tagen habe ich eine neue Aufgabe bei einem zukunftsorientierten und phantastischen Unternehmen angenommen.

In 4 Wochen beginne ich. Was passiert nun in meinem alten Job ?

Ich habe mich auch hier wohlgefühlt. Mit den Kollegen, Mitarbeitern liess sich toll zusammenarbeiten.

Oft verbindet man mit dem Wechsel ein Gefühl von Verlassen, Ende und Abschiednehmen. Natürlich spielen alle diese Aspekte eien Rolle, aber ein solcher Event ist auch eine wunderbare Gelegenheit sein professionelles Verhalten zu evaluieren. Es gibt mehrere Stakeholder, die sich prüfen können.

Übergabe

Der scheidende Mitarbeiter sollte prüfen, wie gut er seine Tätigkeiten dokumentiert hat, wie gut und übersichtlich ist sein Archiv, wie schnell und einfach können neue Mitarbeiter seine Tätigkeiten übernehmen.

Da kommt mir mein letztes Simple in den Sinn, in dem ich von Automatisierung gesprochen habe. Je mehr ich automatisiert habe, desto einfacher ist die Übernahme meiner Tätigkeiten durch jemanden neues.

Aus der Sicht der Führungskraft,  ist zu prüfen, wie gut habe ich die Tätigkeit der Mitarbeiter im Griff. Bin ich „Primus inter pares“ in den Aufgaben meiner Organisation und habe ich sie so geschnitten, daß sie im Falle des Ausscheidens eines Mitarbeiters die Aufgaben einfach verteilen kann. Müssen Mitarbeiter Schulungen erhalten um die Tätigkeiten zu übernehmen ?

Aus Sicht der Kollegen ist zu prüfen, wie eng war die Kommunikation mit dem scheidenen Kollegen. Ist schon Information vor der offizielle Übergabe geflossen? Müssen noch intensive Übergaben stattfinden ?

Zu einer professionellen Übergabe gehört auch das richtige Timing.

Ich pflege allgemein die Aussage zu tätigen „Was Du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf Morgen.

Das muß in diesem Fall ein wenig justiert werden in „Mache das Richtige, zum richtigen Zeitpunkt“.

Ein professionelles Arbeiten bedeutet effiziente Ausnutzen der gesamten Arbeitszeit. Somit macht keinen Sinn sofort zu Beginn der Transferphase alle Themen zu übergeben und die Folgezeit abzusitzen. Besser ist es die Übergabe so zu planen, daß die Zeit im alten Unternehmen noch effektiv ausgenutzt wird und bis zum letzten Tag sinnhafte Tätigkeiten durchgeführt werden können.

Zu Beginn der Übergabe ist zu prüfen, welche Tätigkeiten wurden durchgeführt, wie kann man sie bündeln und wer kann sie am effektivsten übernehmen. Manchmal werden sie auf einige Schultern verteilt, manchmal auf eine Person.

Manchmal gibt es eine Einarbeitungszeit des Nachfolgers und manchmal auch nicht, wenn er zum Beispiel noch nicht eingestellt ist.

Auf jeden Fall ist dann der Zeitüpunkt der Übergabe der Informationen zu Abläufen und Zielen der Tätigkeiten zu planen. Diese sollten die größtmögliche AUsnutzung des Übergabezeitrausm gewährleisten.

Manchmal fallen die Tätigkeiten auch im Rahmen einer Restrukturierung einfach weg, dann ist die Übergabe besonders einfach.

Feiern

Natürlich sind mit Übergaben manchmal auch Feiern verbunden, die sollten während der Arbeitszeit im Rahmen bleiben und wie bei allen anderen Ereignissen keine Störung des Betriebes verursachen. Wenn möglich, versuche mit Bescheidenheit und Zurückhaltung dem letzten Tag zu begegnen.

 

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