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Kategorie: Philosophie

Blog für Gesellschaft und Digitalisierung

Das hatten wir doch schon

oder – Warum alte Ideen manchmal neu richtig werden Es gibt einen Satz, der in Organisationen erstaunlich häufig fällt, wenn neue Ideen vorgestellt werden: „Das hatten wir doch schon. Manchmal wird dieser Satz mit Skepsis ausgesprochen, manchmal mit einem Lächeln und manchmal mit einem Hauch von Stolz. Denn in dem Satz steckt mehr als Ablehnung.…
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Vom Maulwurf, vom Wolf – und vom Vertrauen

In einer Geschichte von Janosch – angelehnt an eine Fabel von Äsop – steht eine Fiedelgrille im Winter vor verschlossenen Türen. Den Sommer über hat sie musiziert. Als der Schnee fällt, sucht sie Schutz. Der Hirschkäfer lehnt ab. Die Maus ebenso. Beide berufen sich auf Gerechtigkeit. Nur der Maulwurf öffnet. Er rechnet nicht nach. Er…
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2000 Jahre Gelassenheit – und warum sie immer noch wichtig ist

Stoizismus: Von Mark Aurel bis Mel Robbins 1. Der antike Ursprung: Kontrolle über die eigene Haltung Der Stoizismus entstand im 3. Jahrhundert v. Chr. in Athen. Sein Begründer war Zenon von Kition, der unter einer bemalten Säulenhalle – der Stoa Poikile – lehrte. Von diesem Ort erhielt die Schule ihren Namen. Später prägten vor allem:…
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Glaubt an das Gute im Menschen

Warum wir in lauten Zeiten Vertrauen, Gemeinschaft und Eigenverantwortung brauchen Wir leben in lauten Zeiten.Argumente werden zugespitzt, Positionen verhärten sich, Debatten polarisieren. Autokratische Versuchungen nehmen zu, einfache Antworten gewinnen an Attraktivität. Wer am lautesten spricht, scheint recht zu behalten. Wer differenziert, gerät unter Rechtfertigungsdruck. In diesem Grundrauschen geht etwas verloren, das lange selbstverständlich schien:das Vertrauen…
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Das hörende Ohr – Weisheit und Wahrnehmung

Was das Gilgamesch-Epos über Wahrnehmung, Weisheit und Veränderung lehrt Nicht die lautesten Signale sind die wichtigsten.Wichtig sind jene Signale, bei denen wir erkennen, dass sie wichtig sind. In einer Welt aus Dauerkommunikation, Eindeutigkeitssuggestionen und wachsendem Grundrauschen gerät genau diese Fähigkeit zunehmend unter Druck. Vieles ist laut, vieles ist überzeugend formuliert, vieles beansprucht Bedeutung. Doch das…
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Was Marc Aurel uns für das Berufsleben lehrt

Marc Aurel (121 bis 180 nach Christus) schrieb seine „Selbstbetrachtungen“ nicht für andere, sondern als Übung für sich selbst. Zeitgenössische Berichte und sein besonnener Regierungsstil zeigen, dass er seine stoische Haltung lebte: ruhig, gerecht, maßvoll und pflichtbewusst. Denken, Reden und Handeln bildeten bei ihm eine seltene Einheit von Philosophie und Praxis. Dennoch treffen seine Gedanken…
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Adorno im Zeitalter der KI: Freiheit oder neue Höhle?

Kürzlich hörte ich einen Podcast zu Adorno und mir kamen beim Zuhören einige Gedanken in Verbindung mit KI. Künstliche Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten, Wissen zu erweitern und Entscheidungen zu erleichtern. Gleichzeitig birgt sie das Risiko, uns in digitale „Höhlen Platons“ zu führen, in denen wir nur Schatten der Realität sehen. Adornos Warnung, dass Aufklärung nicht…
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Dankbarkeit im Berufsleben: Fünf Schlüssel für starke Teams

Wir nehmen vieles einfach so hin – den Alltag, die Routinen, die Menschen um uns herum. Dabei übersehen wir oft, wie viele Gedanken sich andere für uns machen, wie viel Mühe in die Dinge fließt, die uns täglich begegnen. Im Berufsleben ist diese unbewusste Haltung besonders verbreitet: Wir funktionieren, arbeiten ab, erledigen unsere Aufgaben –…
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Kierkegaard, der Clown und die Kunst des Zuhörens in der Arbeitswelt

In der heutigen schnelllebigen Arbeitswelt, geprägt von ständigen Meetings, parallelen Kommunikationen in E-Mails, Teams, Zoom, Telefon und Kurznachrichten, offenbart sich ein Phänomen, das der dänische Philosoph Søren Kierkegaard bereits im 19. Jahrhundert erkannte: Wir hören nicht wirklich zu. Diese Problematik illustrierte er mit einem Gleichnis über einen Clown. Der Clown und das brennende Dorf Die…
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Die Unvermittelbarkeit der Erfahrung: Eine philosophische Betrachtung.

Kürzlich schrieb ich auf Linkedin einen Beitrag, wie Wissenstransfer und selbstgemacht Erfahrungen im Arbeitsleben eine Rolle spielen. Schade, dass die eigene Erfahrung, das im Laufe der Jahre gesammelte Wissen und die persönlichen Netzwerke nicht per Knopfdruck weitergegeben werden können. Das gilt für die Arbeitswelt, wenn wir nicht wissen wo uns vor lauter E-Mails, neuen Projekten…
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